
Sebastian Conrad
Sebastian ist als queerer Künstler, meisterhafter Blumenbinder und preisgekrönter Gartendesigner mit seinem Atelier »Haute Jardin« für wildhafte, zeitgenössische und künstlerische Gestaltung bekannt. Neben seiner Bildung in Kunst und Gestaltung sowie seinem Gartendesignstudium in England und dem Besuch auf der floristischen Meisterschule, bildete Sebastian seine Liebe zur Wildhaftigkeit durch Kurse und Zusammenarbeiten mit Designern wie: Alex Nutting und Jess Lister von »Aesme«, Zita Eltze, Anna Potter von »Swallows & Damsons«, Katie Davis von »Ponderosa & Thyme« sowie Anne Oberwalleney von »Ikoflowers« weiter aus.
Als Teil der britischen Slowflower-Bewegung »Flowers from the Farm« baute er seine eigenen Schnittblumen an und lernte, sein Auge für besondere Details, Farbgebungen und die oftmals ungeachteten wilden Werkstoffe zu schulen. Seine Arbeit in Gärten wie dem bekannten »Great Dixter« von Christopher Lloyd oder dem von Arabella Lennox-Boyd gestalteten »Little Malvern Court« brachten weitere Einflüsse in seine gestalterischen Arbeiten. Neben den preisgekrönten Gartengestaltungen und seinen floralen Workshops und Retreats arbeitet Sebastian mit seinem Atelier »Haute Jardin« als mehrfach veröffentlichter Fotograf, Autor und Maler.
Sebastian destilliert dabei seine anglophilen Inspirationen, die großzügige Wildhaftigkeit sowie die Intuition und den saisonalen Luxus der Natur in seine Arbeiten, ganz nach seinem Ansatz: »Form follows Nature«. Inspiriert vom Genius loci, dem Geist des Ortes, schafft er so in all seinen Arbeiten einen orts-spezifischen besonderen Ausdruck.
Er ist seit den Anfängen der deutschen Bewegung dabei und setzt sich als Teil des Vorstands der Slowflower-Bewegung und als Mitbegründer der Slowflower-Akademie für regionalen, saisonalen Schnittblumenanbau und zeitgenössische Floristik ein.
Mit seinen langjährigen Erfahrungen und durch seine vielschichtigen Perspektiven auf die wildhafte Blumenbinderei gibt Sebastian sein Wissen, seine Herangehensweise und sein Handwerk in den Kursen der Akademie weiter. Er schafft dadurch den Raum, selbst neue Perspektiven zu erarbeiten, und aus den eigenen Intuitionen die eigene visuelle Bildsprache durch die Blumen zu schöpfen.
